Sigrun Graffmann

Von der Skizze zum fertigen Bild

Ich liebe Katzen, ich hätte auch gerne eine Katze – aber, was tun, wenn man  auf Reisen gehen will. Frauchen und Mieze müssten sich dann trennen. Für beide kein schönes Gefühl.

Also male ich mir eine Katze!


Das ist nicht das erste Mal. Ich habe bereits eine – Ruby – die rote Rassekatze.
-siehe Foto-

Damals war die Idee, ein romantisches Bild in nur zwei Farben zu malen. Orangerot  wie das Fell von Ruby und  grün, wie ihre Augen. Es ist ein kleines Bild in der Größe 40 x 50 . Dieses Mal soll das Format etwas größer sein. 100 x 70
Das Bild soll einfach gemalt werden, ohne viele Details. es sollen nur Farbflächen aneinander stoßen. Graublauer Himmel, blaues Wasser und eine schwarze Katze. Damit das Bild nicht nur aus kalten Farben besteht, Ockertöne für die Seerosen und den Bassinrand.
Die Skizze ist fertig  – Skizze

Ich übertrage von Hand wie ich es sehe,  ohne Lineal oder sonstige Hilfsmittel auf die Leinwand. Vielleicht wird das Ganze nicht statisch genau, aber das ist in diesem Fall für mich  auch nicht wichtig.

Erst einmal alles mit Farbe bedecken, damit man sieht, wie es zusammen passt.
Foto 1
Foto 2

Dann werden die Farben langsam vertieft.  Das geht mit weiteren Farbschichten.
Foto 3
-  Foto 4

Wie immer beginnt ein Bild sich an einer bestimmten Stelle selbständig zu machen.
Ich entdecke, das meine Katze  mit einem dunkelbraunen Fell viel besser aussieht als wenn es schwarz wäre, besonders, wenn es einen goldenen Schimmer hat. Es ist ein guter Übergang von den Ockertönen zu  den kühlen Farben. Also wird es nichts mit der schwarzen Katze. Dafür müßte ich schon ein neues Bild beginnen.

Das Bild ist fertig!
Soll es so bleiben? Ist es so, wie ich es mir gewünscht habe? Ja!

Darf ich vorstellen:  - Kyra –
- Das fertige Bild -